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Kolpingsfamilie Brake „im Wald“

Die Kolpingsfamilie Brake besucht die Ausstellung „Mythos Wald“ in Oberhausen. Die Kolpingsfamilie Brake besucht die Ausstellung „Mythos Wald“ in Oberhausen. Und wieder gibt es eine Ausstellung im Gasometer in Oberhausen, und wieder besuchte die Kolpingsfamilie Brake diese Ausstellung; in diesem Jahr „Mythos Wald“.

 

Am 19. September machten sich 20 Kolpingsmitglieder per Bahn auf nach Oberhausen, wo sie der Bus zum Gasometer brachte. In einer 60-minütigen Führung wurden ihnen die tropischen Wälder, Urwälder und auch unsere deutschen Wälder in ihrer Schönheit aber auch in ihrer Bedrohung nahe gebracht. Großformatige Bilder, Filme, Installationen zeigten die wunderbare und oft verborgene Tier- und Pflanzenwelt, auch bereits ausgestorbene Exemplare. Es wurde deutlich, wie gefährdet die Wälder durch den Klimawandel und die Abholzung sind, aber auch, dass der Wald ein schützenswertes Ökosystem ist, für den Menschen überlebenswichtig. Die aufgezeigten Ansätze zur Lösung der gegenwärtigen Probleme gaben etwas Hoffnung. Sehr beeindruckend war die audiovisuelle Installation „Global Sunrise“ der Künstler Chris Watson und Tony Myatt, die uns auf eine Reise durch alle fünf Kontinente bei Tagesanbruch mitnahm.

 

Am Ende, schon ein wenig erschöpft, suchte fast jeder Besucher die Licht- und Soundinstallation „der Baum“ auf. Mit 35m ist es die größte Innenraum-Lichtkunstinstallation der Welt. Pulsierendes, verschiedenfarbiges , wanderndes Licht zeigt die lebendige Zirkulation und die jahreszeitlichen Prozesse im Baum. In Verbindung mit der Musik entstand ein wunderbares Erlebnis, das zum Entspannen auf den Liegekissen einlud. Mit neuen Kräften ging es dann wieder zurück mit der Bahn.

 

Alles in allem war es ein wirklich lohnenswertes Ausflugsziel.

 

Christine Arnsfeld